abgeschlossene Forschungsprojekte

Between mapping and maps: Translocal knowledge in the making of Hochstetter and Petermann’s Atlas of New Zealand (1863)

The project examines the making of the first atlas of New Zealand, by the Viennese geologist Ferdinand von Hochstetter (1829–1884) and the Gotha cartographer August Petermann (1822–1878). It offers novel insights into the production, exchange, and transformation of map knowledge from the field to the printing press. The Geologisch-Topographischer Atlas von Neu-Seeland (1863) was instrumental… Read More Between mapping and maps: Translocal knowledge in the making of Hochstetter and Petermann’s Atlas of New Zealand (1863)

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Ein Geograph in Japan. Praktiken der Forschungsreise Johannes Justus Reins

Versteht man mit Clifford Geertz Wissenschaft als das, was ihre Praktiker tun, geraten jene Perspektiven auf die Geschichte der Geographie in den Blick, die nach den epistemischen Tätigkeiten der Forschenden und deren Bedeutung für die Disziplin, Wissenschaftsgemeinschaft und Gesellschaft fragen. Einen bestimmenden Modus der Wissenshervorbringung der Geographie des 19. Jhds. stellt die Forschungsreise dar. In… Read More Ein Geograph in Japan. Praktiken der Forschungsreise Johannes Justus Reins

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Formen des Ganzen bei Alexander von Humboldt

Ganzheitliches Denken gab es immer – ob nun als Kosmos, Totalität oder Absolutes … Auch heute erlebt die Idee, unsere Welt(en) und das vielfältige Wissen darüber wieder umfassend zusammenzudenken, neue Aufschwünge – ob nun als ganzheitliche Medizin, Globalgeschichte, big data oder Erdsystemwissenschaft … Das ist kein Zufall, geriet die Idee um das Ganze doch im… Read More Formen des Ganzen bei Alexander von Humboldt

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Raumsemantiken der Geographie im 19. und 20. Jahrhundert

Das Teilprojekt im Sonderforschungsbereich „Verräumlichungs­prozesse unter Globalisierungsbedingungen“ (SFB 1199) analysiert das komplexe Geflecht von Logiken der Verräumlichung, Formatierung von Räumen und Herstellung von Raumordnungen im 19. und 20. Jahrhundert. Unter „Raumsemantik“ versteht das Projektteam sprachlich und visuell vermittelte Bedeutungen und Sinnstrukturen von Raum und Räumlichkeit. Darunter fallen ausdrücklich auch Imaginationen, Visualisierungen, Bilder und in Texten überlieferte… Read More Raumsemantiken der Geographie im 19. und 20. Jahrhundert

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Raumbezogene Imaginationen der Arktis im Kontext und Nachleben der dritten Franklin-Expedition 1845-1848

In der konstruktivistisch geprägten Neuen Kulturgeographie spielen, insbesondere bei der Beschäftigung mit audiovisuellen Medien, Ideen über die sozialkulturelle Konstruktion von Welt(en) eine große Rolle. So erfreuen sich, oft implizit, theoretische Ansätze der Geographical Imaginations, Imaginative Geographies oder auch Geographical Imaginaries großer Beliebtheit. Sie gehen davon aus, dass Räume, wie sie in Medien dargestellt werden, keine… Read More Raumbezogene Imaginationen der Arktis im Kontext und Nachleben der dritten Franklin-Expedition 1845-1848

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Von neuen Zeiten und neuen Räumen: Der Verlag Justus Perthes und der „kartographische Standpunkt“ im Zeitalter politischer Entgrenzung (1890-1945)

Der Verlag Justus Perthes, der 1785 in Gotha gegründet wurde, spezialisierte sich um 1815 zunehmend auf die Herstellung von Karten und Atlanten. Ab den 1850er Jahren erlangte er durch seine Funktionsweise als transnationaler Knotenpunkt geographischer Wissensverarbeitung und -verteilung insbesondere bei der Erforschung unbekannter Regionen weltweite Bekanntheit. Auch die hohe Qualität seiner Produkte setzte neue Maßstäbe.… Read More Von neuen Zeiten und neuen Räumen: Der Verlag Justus Perthes und der „kartographische Standpunkt“ im Zeitalter politischer Entgrenzung (1890-1945)

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Erinnerung, Spur und Raum. Geohistorisches Spurenlesen entlang erinnerter DDR-Grenzgeographien

Die sogenannte „raumtheoretische Wende“ (spatial turn) hat nicht nur Geographinnen und Geographen von Neuem darüber nachdenken lassen, was und wie „Raum“ bzw. „Raumforschung“ sein kann. Sie hat vielmehr auch zahlreiche Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften dazu gebracht, sich „Räumen“ und „Raumfragen“ zuzuwenden. Vor diesem Hintergrund hat sich meine Dissertation einer Raumkontroverse zugewandt, wie sie sich im… Read More Erinnerung, Spur und Raum. Geohistorisches Spurenlesen entlang erinnerter DDR-Grenzgeographien

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Die Ökonomisierung der Kartografie – Handel und Marketing von Landkarten in Deutschland im 19. Jahrhundert

Zahlreiche ökonomische sowie gesellschaftliche Umbrüche kennzeichneten das 19. Jahrhundert. Gerade die Geografie und die Kartografie erlebten einen Methodenwandel so deutlich, wie kaum eine andere wissenschaftliche Disziplin. Im 19. Jahrhundert professionalisierten sich diese Fachbereiche mit großer Geschwindigkeit und begannen sich als eigene Fachdisziplin im Kanon andere Naturwissenschaften zu verorten. Im Zuge der Industrialisierung und der erwähnten… Read More Die Ökonomisierung der Kartografie – Handel und Marketing von Landkarten in Deutschland im 19. Jahrhundert

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Kartierte Vergangenheit. Kartographische Praxis in der deutschen Prähistorischen Archäologie (1900–1960)

Innerhalb der wissenschaftsgeschichtlichen Erschließung der Prähistorischen Archäologie werden inzwischen nicht nur sehr ergiebig institutionengeschichtliche und biographische Ansätze eingesetzt, sondern auch methodengeschichtliche Fragestellungen verfolgt. Den Arbeiten zur Entwicklung der – scheinbar wesentlichen – Datierungsverfahren, Ausgrabungsmethoden und Ordnungsverfahren stehen bislang nur sehr wenige Untersuchungen zu den Methoden und Strategien der Darstellung und Vermittlung archäologischen Wissens gegenüber. Alle… Read More Kartierte Vergangenheit. Kartographische Praxis in der deutschen Prähistorischen Archäologie (1900–1960)

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« La guerre, la plus terrible des érosions ». Cultures de guerre et géographes universitaires, France-Allemagne-Etats-Unis (1914-1921)

Als der Erste Weltkrieg 1914 ausbrach war die Hochschulgeographie in lokalen und nationalen Schulen organisiert, die durch ihre Akteure, Fachzeitschriften, Publikationen, wissenschaftlichen Debaten und internationalen Zusammentreffen verbunden waren. Die Arbeit zeigt in einer vergleichenden Perspektive, wie die drei wichtigsten Fachgemeinschaften (Deutschland, Frankreich, Vereinigten Staaten) von der Gewalt des Konflikts erschüttert wurden und an der vielseitigen… Read More « La guerre, la plus terrible des érosions ». Cultures de guerre et géographes universitaires, France-Allemagne-Etats-Unis (1914-1921)