Forschungsprojekt

„Wien’s Tage der Gefahr“ – Die Überschwemmungen von 1830 und ihre Folgen im Bild alter Karten und Ansichten

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Wien immer wieder von Hochwässern bedroht. Diese wurden durch Schneeschmelze, Eisstau oder Starkregen ausgelöst und verursachten in der Stadt Überschwemmungen. Das letzte große Hochwasser fand im September 2024 statt, das infolge des Klimawandels durch enorme Niederschlagsmengen ausgelöst wurde. Dank der Regulierungsmaßnahmen des 19. und 20. Jahrhunderts blieb Wien dieses Mal… Read More „Wien’s Tage der Gefahr“ – Die Überschwemmungen von 1830 und ihre Folgen im Bild alter Karten und Ansichten

Forschungsprojekt

Between mapping and maps: Translocal knowledge in the making of Hochstetter and Petermann’s Atlas of New Zealand (1863)

The project examines the making of the first atlas of New Zealand, by the Viennese geologist Ferdinand von Hochstetter (1829–1884) and the Gotha cartographer August Petermann (1822–1878). It offers novel insights into the production, exchange, and transformation of map knowledge from the field to the printing press. The Geologisch-Topographischer Atlas von Neu-Seeland (1863) was instrumental… Read More Between mapping and maps: Translocal knowledge in the making of Hochstetter and Petermann’s Atlas of New Zealand (1863)

Forschungsprojekt

Regionalising the Tropics: German Geographers and the Knowledge Production on Agrarian Colonisation in Latin America in the mid-20th Century

The project analyzes how the last generation of regional geographers  (Länderkundler) reformulated classical concepts of German geography to  explain agrarian colonization in Latin America between 1945 and 1970. In the mid-20th century, German geographers studied agrarian colonization in  the Caribbean lowlands of Central America, the plains of Colombia and  Venezuela, the humid jungles of the… Read More Regionalising the Tropics: German Geographers and the Knowledge Production on Agrarian Colonisation in Latin America in the mid-20th Century

Forschungsprojekt

Netzwerke der Geopolitik in der Literatur der Moderne

Die historische Geopolitik wird gemeinhin mit nationalistischen Geschichtsdeutungen in Verbindung gebracht, die in Reaktion auf den Ersten Weltkrieg entstanden sind und später in den ›Blut und Boden‹-Ideologien der Nationalsozialisten weitergewirkt haben. Der enorme Stellenwert der Geopolitik für den Kernbereich der literarischen Moderne ist demgegenüber noch kaum im Ansatz erschlossen. Mein Projekt untersucht die literarischen Raumentwürfe… Read More Netzwerke der Geopolitik in der Literatur der Moderne

Forschungsprojekt

WeltBilder │ Geographische Imaginationen auf Leinwand von ca. 1830 bis 1990.

„Ich sehe das Schulzimmer. Vier Fenster, Katheder, Ofen, Schrank, Wandkarte. Da fehlt nichts, das Bild ist noch vollständig.“ In seinen Lebenserinnerungen zeichnete der Schriftsteller Hermann Hesse das charakteristische Arrangement einer Dorfschule nach, wie es viele Menschen des 19. und 20. Jahrhunderts von frühester Jugend an kenngelernt hatten. Die materielle Kultur des Klassenraums war immer auch… Read More WeltBilder │ Geographische Imaginationen auf Leinwand von ca. 1830 bis 1990.

Forschungsprojekt

Deutscher Osten, polnischer Westen. Zur Konstruktion deutsch-polnischer Räume in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Eine Wissensgeschichte

Projektbeschreibung: Mit dem Versailler Friedensvertrag und der Neuerrichtung Polens änderte sich der östliche Grenzverlauf Deutschlands signifikant. PolitikerInnen und WissenschaftlerInnen sowohl der Zweiten Polnischen Republik als auch der Weimarer Republik stellten diese Grenzen in Frage und strebten danach, ihren Einflussbereich zu erweitern. Das Dissertationsprojekt möchte die sich überlagernden nationalen und imperialen Rhetoriken in ihrer zeitgenössischen Verflechtung,… Read More Deutscher Osten, polnischer Westen. Zur Konstruktion deutsch-polnischer Räume in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Eine Wissensgeschichte

Forschungsprojekt

(Natur)wissenschaftliche Gesellschaften in Wien im langen 19. Jahrhundert (1790-1918)

(Natur)wissenschaftliche Gesellschaften zählen zu den einflussreichsten Formen der Wissenschaftsorganisation. Ende des 18. Jahrhunderts als Emanzipationsbewegung des sich formierenden Bürgertums entstanden, entfaltete das wissenschaftliche Vereinswesen im Laufe des 19. Jahrhunderts eine hohe Breitenwirksamkeit und Inklusivität. Die bürgerlichen Vereine verstanden sich in erster Linie als Kommunikationsgemeinschaften, welche günstige Rahmenbedingungen für die in den Statuten definierten Ziele schaffen… Read More (Natur)wissenschaftliche Gesellschaften in Wien im langen 19. Jahrhundert (1790-1918)