2019, Publikationen

Susanne Scharnowski (2019): Heimat: Geschichte eines Missverständnisses. WBG: Darmstadt.

Was ist Heimat? Die Antworten sind vielfältig, denn längst ist Heimat zum politischen Kampfbegriff geworden. Die einen verbinden damit das Bewahren deutscher Kultur und Identität, die anderen setzen der vermeintlich überholten Idee neue Werte wie Weltoffenheit, Dynamik und Diversität entgegen. Der Band bietet einen innovativen Überblick über die Kultur- und Debattengeschichte des Heimatbegriffs seit dem… Read More Susanne Scharnowski (2019): Heimat: Geschichte eines Missverständnisses. WBG: Darmstadt.

2019, Publikationen

Rainer Gross (2019): Heimat – gemischte Gefühle: zur Dynamik innerer Bilder. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen

Heimat-Gefühle zwischen nationalistischem Ressentiment und utopischer Sehnsucht. Die Psychologie des Heimatgefühles, einer komplexen Mischung aus Emotionen, Ängsten, Wünschen und inneren Bildern. Rainer Gross betrachtet den Begriff »Heimat« und »Heimatgefühle«, die politisch gerade in aller Munde sind, aus zweierlei Perspektive: Aus psychologischer Sicht wird gefragt, wie und wodurch unsere inneren Bilder von »Heimat« geprägt werden, aus… Read More Rainer Gross (2019): Heimat – gemischte Gefühle: zur Dynamik innerer Bilder. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen

2019, Publikationen

Andreas Christoph (Hg.) (2019): Kartieren um 1800. (= Laboratorium Aufklärung; 19), W. Fink: Paderborn.

Der vorliegende Band versammelt verschiedene Perspektiven auf die Praktiken der Kartographie um 1800. Dabei geht es um mathematische Konstruktionen, politische Inskriptionen, künstlerische Adaptionen und wissenschaftshistorische Analysen. Eine Handlungsempfehlung für den geographischen Unterricht aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert rahmt den Publikationsteil ein und verweist auf die historische Bandbreite der Geographica und Cartographica sowie deren Wahrnehmung und… Read More Andreas Christoph (Hg.) (2019): Kartieren um 1800. (= Laboratorium Aufklärung; 19), W. Fink: Paderborn.

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Andreas Daum (2019): Alexander von Humboldt, C.H. Beck: München.

Als Naturforscher von Weltrang und Vermittler zwischen unterschiedlichen Kulturen fasziniert uns Alexander von Humboldt bis heute. Seine vielfältigen Forschungen und ausgedehnten Reisen trugen zur Globalisierung des Wissens bei, und sie vernetzten die Welt auf neue Weise. Andreas Daums kompakter Überblick stellt den Menschen Humboldt, sein Leben und weitgespanntes Werk klar und anschaulich vor. Humboldts Biographie… Read More Andreas Daum (2019): Alexander von Humboldt, C.H. Beck: München.

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Adrian S. Wisnicki (2019): Fieldwork of Empire, 1840-1900. Intercultural Dynamics in the Production of British Expeditionary Literature. Routledge: London.

Fieldwork of Empire, 1840-1900: Intercultural Dynamics in the Production of British Expeditionary Literature examines the impact of non-western cultural, political, and social forces and agencies on the production of British expeditionary literature; it is a project of recovery. The book argues that such non-western impact was considerable, that it shaped the discursive and material dimensions… Read More Adrian S. Wisnicki (2019): Fieldwork of Empire, 1840-1900. Intercultural Dynamics in the Production of British Expeditionary Literature. Routledge: London.

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Antje Schlottmann und Jeannine Wintzer (2019): Weltbildwechsel. Ideengeschichte geographischen Denkens und Handelns. UTB: Stuttgart.

Geographisches Denken und Handeln hat zu jeder Zeit die Vorstellungen der Menschen von der sie umgebenden Welt geprägt. Im weiten Spektrum von Landschafts- und Länderkunde, GIS und Klimaforschung, Regional- und Raumplanung sowie Stadt-, Wirtschafts- und Sozialgeographie sind die Zeitebenen allerdings ineinander verschlungen, beeinflussen sich Entwicklungen gegenseitig, kehren sich gelegentlich um und sind immer auch durch… Read More Antje Schlottmann und Jeannine Wintzer (2019): Weltbildwechsel. Ideengeschichte geographischen Denkens und Handelns. UTB: Stuttgart.

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Agnes Laba (2019): Die Grenze im Blick. Der Ostgrenzen-Diskurs der Weimarer Republik (Studien zur Ostmitteleuropaforschung 45), Herder-Institut: Marburg.

Das Ende des Ersten Weltkriegs bedeutete für Deutschland neben einer wirtschaftlichen und außenpolitischen Schwächung insbesondere auch Gebietsverluste an beinahe allen Grenzlinien. Vor allem die in Folge des Versailler Vertrags entstandene neue Staatsgrenze im Osten wurde zu einer Projektionsfläche für eine deutsche Nichtakzeptanz der Kriegsniederlage. Die wiederholte Forderung nach ihrer Revision wurde zu einer Art common… Read More Agnes Laba (2019): Die Grenze im Blick. Der Ostgrenzen-Diskurs der Weimarer Republik (Studien zur Ostmitteleuropaforschung 45), Herder-Institut: Marburg.

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H. Glenn Penny (2019): Im Schatten Humboldts. Eine tragische Geschichte der deutschen Ethnologie. C.H. Beck: München.

Von den hohen Idealen Alexander von Humboldts bis zum erbitterten Streit um das Humboldt Forum führt ein langer und verschlungener Pfad durch die deutsche Geschichte. Kaum etwas illustriert ihn besser als die ethnologische Sammlung des Berliner Museums – mit 500.000 Objekten eine der größten der Welt. H. Glenn Penny schildert in seinem erhellenden Buch, wie… Read More H. Glenn Penny (2019): Im Schatten Humboldts. Eine tragische Geschichte der deutschen Ethnologie. C.H. Beck: München.

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Sabine von Löwis (Hg.) (2019): Umstrittene Räume in der Ukraine. Politische Diskurse, literarische Repräsentationen und kartographische Visualisierungen, Reihe: Phantomgrenzen im östlichen Europa; Bd. 8, Wallstein: Göttingen.

Die Ukraine: zwischen »Osten« und »Westen« zerrissen? Die vereinfachenden und undifferenzierten Repräsentationen einer zweigeteilten Ukraine, basierend auf Sprache, Religion oder politischen Einstellungen, prägen das Bild von der ukrainischen Gesellschaft außerhalb des Landes. Der Sammelband befasst sich mit der realen und imaginären Zunahme von Grenzen im post-sowjetischen Raum. Dazu setzt er sich mit deutschen und ukrainischen… Read More Sabine von Löwis (Hg.) (2019): Umstrittene Räume in der Ukraine. Politische Diskurse, literarische Repräsentationen und kartographische Visualisierungen, Reihe: Phantomgrenzen im östlichen Europa; Bd. 8, Wallstein: Göttingen.

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Sabine von Löwis (2019): Das Phantom der alten Grenze am Zbruč Kontinuitäten und Brüche sozialräumlicher Strukturen in der Westukraine Reihe: Phantomgrenzen im östlichen Europa; Bd. 7, Wallstein: Göttingen

Die alltägliche Relevanz von historischen und gegenwärtigen Grenzen in der Ukraine. Seit 2014 ist die Ukraine medial allgegenwärtig. Dabei sind es neben den sprachlichen, religiösen oder politischen Differenzen immer wieder die historischen Grenzen, die für regionale Unterschiede verantwortlich gemacht werden. Sabine von Löwis untersucht in einer Fallstudie an der historischen Grenze am Zbruc die Relevanz… Read More Sabine von Löwis (2019): Das Phantom der alten Grenze am Zbruč Kontinuitäten und Brüche sozialräumlicher Strukturen in der Westukraine Reihe: Phantomgrenzen im östlichen Europa; Bd. 7, Wallstein: Göttingen