Forschungsprojekt

Von neuen Zeiten und neuen Räumen: Der Verlag Justus Perthes und der „kartographische Standpunkt“ im Zeitalter politischer Entgrenzung (1890-1945)

Der Verlag Justus Perthes, der 1785 in Gotha gegründet wurde, spezialisierte sich um 1815 zunehmend auf die Herstellung von Karten und Atlanten. Ab den 1850er Jahren erlangte er durch seine Funktionsweise als transnationaler Knotenpunkt geographischer Wissensverarbeitung und -verteilung insbesondere bei der Erforschung unbekannter Regionen weltweite Bekanntheit. Auch die hohe Qualität seiner Produkte setzte neue Maßstäbe.… Read More Von neuen Zeiten und neuen Räumen: Der Verlag Justus Perthes und der „kartographische Standpunkt“ im Zeitalter politischer Entgrenzung (1890-1945)

Forschungsprojekt

Die Ökonomisierung der Kartografie – Handel und Marketing von Landkarten in Deutschland im 19. Jahrhundert

Zahlreiche ökonomische sowie gesellschaftliche Umbrüche kennzeichneten das 19. Jahrhundert. Gerade die Geografie und die Kartografie erlebten einen Methodenwandel so deutlich, wie kaum eine andere wissenschaftliche Disziplin. Im 19. Jahrhundert professionalisierten sich diese Fachbereiche mit großer Geschwindigkeit und begannen sich als eigene Fachdisziplin im Kanon andere Naturwissenschaften zu verorten. Im Zuge der Industrialisierung und der erwähnten… Read More Die Ökonomisierung der Kartografie – Handel und Marketing von Landkarten in Deutschland im 19. Jahrhundert

Forschungsprojekt

Wissenschaftsgeschichte der „quantitativ-theoretischen Wende“ in der deutschsprachigen Geographie

Die „quantitativ-theoretische Wende“ bezeichnet eine Phase der wissenschaftlichen Geographie, in der aus der Kritik an einer zumeist idiographischen länderkundlichen Geographie die Forderung nach einer neuen szientifischen Ausrichtung hervorging. In der Geschichtsschreibung der Geographie wird dieser Prozess unter dem Schlagwort „quantitativen Revolution“ verhandelt, auf der Ebene von Wissenschaftstheorie und wissenschaftlicher Praxis stellt er einen der wesentlichen… Read More Wissenschaftsgeschichte der „quantitativ-theoretischen Wende“ in der deutschsprachigen Geographie

Forschungsprojekt

Feministische Wissenschaftsgeschichte der deutschsprachigen Geographie 1900-1960

Das Forschungsprojekt leistet einen Beitrag zu einer feministischen Wissenschaftsgeschichte der deutschsprachigen Geographie zwischen ihrer Etablierung als universitärer Disziplin im späten 19. Jahrhundert und den ersten Berufungen von Frauen auf Professuren. Damit wird einerseits darauf gezielt, die bislang nicht thematisierte und vielfach unsichtbar gemachte Arbeit von Frauen und ihren Beitrag zur Produktion geographischen Wissens sichtbar zu… Read More Feministische Wissenschaftsgeschichte der deutschsprachigen Geographie 1900-1960

Forschungsprojekt

Der Prophet von Gotha. Katastrophentheorie und prekäres Kartenwissen in Justus Perthes‘ Geographischer Anstalt

Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte Justus Perthes’ Geographische Anstalt in Gotha mit der Zeitschrift Mittheilungen aus Justus Perthes‘ Geographischer Anstalt oder Stieler’s Hand-Atlas zu den weltweit führenden wissenschaftlichen Kartenverlagen. Unter August Petermann wurden eine Reihe bedeutender Kartographen ausgebildet, von denen Hermann Habenicht zu einem wichtigen Mitarbeiter der Verlagsanstalt heranwuchs. Zahlreiche Karten und Atlanten für Wissenschaft,… Read More Der Prophet von Gotha. Katastrophentheorie und prekäres Kartenwissen in Justus Perthes‘ Geographischer Anstalt

Forschungsprojekt

„Unser Feld ist die Welt“: Geographische Gesellschaften 1821–1914 im internationalen Vergleich

Seit ihren Anfängen und besonders im „langen“ 19. Jahrhundert spielten Geographische Gesellschaften eine wichtige Mittlerrolle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit: Sie organisierten und unterstützten Expeditionen, veröffentlichten Forschungsergebnisse in ihren Zeitschriften und erreichten mit ihren Vorträgen und Ausstellungen ein großes Publikum. Die Berichte aus vormals unbekannten Weltgegenden vermittelten indes nicht nur raumbezogenes Faktenwissen. Sie beflügelten auch die… Read More „Unser Feld ist die Welt“: Geographische Gesellschaften 1821–1914 im internationalen Vergleich

Forschungsprojekt

Frauen in der französischen Geographie, 1912-2012

Das Forschungsprojekt ist ein Beitrag zur Disziplingeschichte der französischen Geographie aus Perspektive der Frauen von der Veröffentlichung des ersten Artikels einer Geographin in einer französischen Fachzeitschrift bis heute. Das Ziel ist es, die bis heute nur kaum thematisierte und vielfach unsichtbar gebliebene Arbeit von Frauen und ihren Beitrag zur Produktion geographischen Wissens sichtbar zu machen… Read More Frauen in der französischen Geographie, 1912-2012